Meine Arbeitsweise

Meine Arbeitsweise

 

Zunächst suche ich einen Stein aus, der mich anspricht, den ich interessant oder schön finde. Ich sehe ihn genauer an, und stelle mir vor, wie er bearbeitet werden kann, wie er nach der Bearbeitung aussehen könnte. Mit der Standfläche beginne ich. Dabei lerne ich den Stein näher kennen: wie hart bzw. weich ist er? Ist er homogen? Hat er unterschiedliche Bestandteile? Hat er Risse, die zum Auseinanderbrechen führen können? Wie sieht er unter der Oberfläche aus?

 

Farbe, Form, Linienführung, Material des Steins sind vorgegeben. Diese muss ich einerseits annehmen, andererseits verändere ich den Stein aber auch, entwickle ihn behutsam weiter bis zu einer ansprechenden Gestalt.

 

Dabei bearbeite ich Formen und Linien so, dass „gute“ Linien, schöne Formen entstehen. Ein ästhetisch ansprechendes Gesamtbild, eine ausgewogene Gestalt ist mein Ziel, manchmal mit „realistischen“ Anklängen, oft aber abstrakt. Dabei vermeide ich eine „Rundum – Glättung“. Ich finde, sie würde langweilig wirken.

 

Spannung erzeugen

 

Spannung wird erzeugt durch Gegensätze:

  • natürlich gebrochene gegen geschliffene, glatte, polierte Flächen
  • innen gegen außen
  • helle gegen dunkle Partien

 

Bin ich mit den Flächen und Linien zufrieden, beginne ich mit dem Schleifen und Polieren mit immer feinerer Körnung bis eine angenehm glatte, glänzend polierte Oberfläche zu fühlen ist, ohne ungewollte Unebenheiten oder matt gebliebene Stellen.

Schließlich werden die Skulpturen mit natürlichen Wachsen imprägniert.